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Slot Bankroll  Management: Der praktische Guide  für besseres Spielen

Die Glücksspielfunktion (Risiko-Funktion): Wann lohnt es sich, sie zu nutzen?

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In der Welt der Online-Spielautomaten gibt es eine Funktion, die das Wesen des Glücksspiels auf den Punkt bringt: den Nervenkitzel des puren Risikos. Sie heißt „Gamble Feature” oder auf Deutsch "Risiko-Funktion" und steht für den Moment der Spannung, in dem ein Spieler nach einem Gewinn vor einer Entscheidung steht: den Gewinn einkassieren oder alles setzen, um ihn zu verdoppeln.

Es ist ein „Alles-oder-Nichts”-Minispiel, das eine einfache Spielautomaten-Session in ein psychologisches Duell mit dem Glück verwandelt und das Adrenalin eines Las Vegas-Casinos hervorruft, ohne dass man die Couch verlassen muss. Aber warum ist diese Funktion so attraktiv? Weil sie den Dualismus des Glücksspiels verkörpert: auf der einen Seite das Versprechen eines sofortigen Multiplikators, der aus 10 Euro 20, 50 oder sogar mehr machen kann, und auf der anderen Seite die Angst, alles in einem Augenblick zu verlieren und stundenlanges Spielen in bitteres Bedauern zu verwandeln.

Die Gamble-Funktion ist in Tausenden von Slots von Anbietern wie Novomatic, Playtech und NetEnt vorhanden, und ihre Anziehungskraft liegt genau in dieser Polarität zwischen Vernunft und Risikobereitschaft.

Was ist die Risiko-Funktion und wie funktioniert sie?

Die Risiko-Funktion ist eine optionale Nebenwette, die nach jedem Gewinn an einem Spielautomaten automatisch aktiviert wird, unabhängig davon, ob dieser aus einer Basiskombination auf den Walzen oder einer Bonusrunde stammt. Stell dir vor, du hast gerade drei Fruchtsymbole auf einer Gewinnlinie aufgereiht: Der Bildschirm leuchtet auf, das Guthaben sammelt sich auf deinem Zähler an und plötzlich erscheint eine Schaltfläche „Gamble” oder „Risiko”.

Wenn du darauf drückst, gelangst du in ein Minispiel, in dem deine Gewinne zum Einsatz werden. Der Mechanismus ist einfach und brutal: „Alles oder nichts”. Wenn du gewinnst, wird deine Auszahlung verdoppelt (oder je nach Variante weiter multipliziert); wenn du verlierst, gehst du leer aus, als hätte es diesen Gewinn nie gegeben.

Die Mechanik variiert leicht von Slot zu Slot, aber das Grundprinzip ist immer dasselbe: Ein Zufallszahlengenerator (RNG) bestimmt das Ergebnis und gewährleistet so regulierte Fairness. Du kannst das System nicht „betrügen“ – es ist ein reiner Zufall.

Die Risiko-Funktion ist so konzipiert, dass sie schnell ist und nur wenige Sekunden dauert, um den Spielfluss nicht zu unterbrechen. Bei vielen Slots kannst du ein automatisches Limit festlegen, z. B. „Gamble bis zu maximal X Euro“ oder „nur einmal pro Gewinn“, um Missbrauch zu verhindern.

Anbieter wie Novomatic, die diese Funktion bereits in den 1980er Jahren mit Titeln wie Book of Ra eingeführt haben, integrieren sie als natürliche Erweiterung des Spielablaufs, während andere wie Pragmatic Play sie mit ansprechenden Grafiken interaktiver gestalten. Was sind die gängigsten Varianten? Die Auswahl hängt vom Anbieter und dem Thema des Slots ab, aber einige universelle Varianten dominieren die Landschaft.

Die am weitesten verbreitete ist „Errate die Farbe“: Dir wird eine verdeckte Karte gezeigt und du musst vorhersagen, ob sie rot oder schwarz ist. Bei einer Wahrscheinlichkeit von 50 % verdoppelst du deinen Gewinn, wenn du richtig rätst, andernfalls verlierst du ihn. Es ist einfach, unmittelbar und perfekt für diejenigen, die ein unkompliziertes Risiko suchen. Diese und andere Varianten beeinflussen den Gesamt-RTP (Return to Player) des Slots, der in der Regel zwischen 94% und 98% liegt.

Die Mathematik des Risikos: Die tatsächlichen Wahrscheinlichkeiten

Hier gibt es keinen Interpretationsspielraum: Die Risiko-Funktion ist eine mathematische Übung mit einem negativen oder neutralen Erwartungswert, je nach ihrer Gestaltung, aber mit einer Varianz, die das Guthaben eines impulsiven Spielers ruinieren kann.

Bei einem „fairen” Risiko wie „Errate die Farbe” beträgt die Erfolgswahrscheinlichkeit genau 50%. Wenn du 1 Euro setzt, beträgt der Erwartungswert (EW): 0,5 × (2 Euro) + 0,5 × (0 Euro) = 1 Euro. Mit anderen Worten: eine Auszahlungsquote von 100% und kein Hausvorteil. Klingt verlockend, oder?

Aber hier ist der Haken: Die meisten Implementierungen sind nicht vollkommen fair. Anbieter wie Novomatic bauen einen leichten Casino-Vorteil ein, oft 2–5%, wodurch die tatsächliche Wahrscheinlichkeit für Rot/Schwarz näher bei 48-49% liegt. Dadurch verschiebt sich der EW auf 0,96-0,98 Euro und entspricht damit dem durchschnittlichen Hausvorteil von Spielautomaten (4-6%).

Bei komplexeren Varianten werden die tatsächlichen Wahrscheinlichkeiten schwieriger. Bei „Guess the Suit“ mit einer 25-prozentigen Chance auf einen 4-fachen Gewinn beträgt der EW = 0,25 × 4 + 0,75 × 0 = 1 Euro (fair), aber auch hier verringert ihn ein eingebauter Vorteil. Bei „Hi-Lo” hängt es von der Karte ab: Wenn es sich um ein Ass handelt, ist die Wahrscheinlichkeit für „höher” gleich Null, was die Wette selbstmörderisch macht; wenn es sich um eine 2 handelt, ist „niedriger” unwahrscheinlich.

Berechnet über ein Standardkartenspiel mit 52 Karten liegt der durchschnittliche EW nahe bei 1, jedoch mit Schwankungen, die Wissen belohnen (es ist ratsam, extreme Wetten zu vermeiden). Beim Leiter-Risiko hat jeder Schritt eine etwa 50-prozentige Chance auf einen Fortschritt, aber die Versuchung, weiterzumachen, untergräbt den kumulativen EW.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Risiko-Funktion kein „Trick” ist, um das Casino zu schlagen, sondern ein Risikoverstärker, bei dem der erwartete Wert Zurückhaltung belohnt und nicht Gier.

Die Strategie: Wann man „Ja“ und wann man „Nein“ sagt

Die Entscheidung, die Risiko-Funktion zu aktivieren, ist nicht rein mathematisch – der EW ist, wie wir wissen, neutral oder leicht negativ –, sondern verknüpft Psychologie, Bankroll-Management und den Kontext deiner Sitzung miteinander.

Hier kommt die Strategie ins Spiel: einen Impuls in eine rationale Entscheidung zu verwandeln. Psychologisch gesehen nutzt die Risiko-Funktion die Tendenz, „Gewinnen hinterherzujagen“, die uns dazu bringt, das Doppelte anzustreben und dabei das Gesamtbild aus den Augen zu verlieren.

Wann sollte man die Risiko-Funktion in Betracht ziehen?

Grundsätzlich sollte die Risiko-Funktion nur für Beträge in Betracht gezogen werden, die im Vergleich zu deinem Guthaben gering sind. Stell dir vor, du gewinnst 0,20 Euro bei einem Einsatz von 0,10 Euro: Eine Verdopplung auf 0,40 Euro ist ein vernachlässigbarer Nettogewinn, aber der Spaßfaktor ist hoch.

Hier ist das emotionale Risiko minimal – du verlierst Kleingeld, aber du sammelst Erfahrung. Experten raten: Wenn der Gewinn weniger als 5% deines Spielguthabens beträgt (z. B. 2 Euro von 50), solltest du die Risiko-Funktion wagen.

Auf diese Weise kannst du den Spielautomaten ohne großes Risiko „testen”, und statistisch gesehen wird dein Kapital mit einem EW von etwa 1 langfristig nicht geschmälert.

Wann du die Risiko-Funktion meiden solltest

Psychologisch gesehen lösen große Gewinne Dopamin aus, was dazu führt, dass das Bedauern über den Verlust größer ist als der mögliche Gewinn. Heb dir die Risiko-Funktion für ein anderes Mal auf. Wenn du eine Pechsträhne hast, solltest du sie wie die Pest meiden.

Verlierst du gerade? „Tendenz“ – also angesammelte Frustration – trübt dein Urteilsvermögen und treibt dich in einen Teufelskreis. Die Gewinnchancen bleiben gleich, aber eine veränderte Denkweise führt zu ruinösem Übertreiben.

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